

Liebe Mitglieder, Freunde und Interessierte des AKG e.V.,
zu unserer diesjährigen Tagung laden wir Sie ganz herzlich ein. Wir hoffen, dass Sie unser Programm interessiert und Sie an der Tagung teilnehmen werden. Wir haben uns wieder sehr viel Mühe gegeben und die Wunschthemen unserer Mitglieder in das Programm aufgenommen.
Wie Sie aber aus eigener Erfahrung wissen, ist jedoch der persönliche Kontakt zu anderen betroffenen Eltern sehr wichtig und meist gehen die Teilnehmer gestärkt aus unseren Veranstaltungen heraus, haben sie doch viele nützliche und praktische Tipps von anderen Eltern in gleichen oder ähnlichen Situationen erhalten. Ebenfalls sind Gespräche mit Juristen gerade bei der Problematik der Mitglieder des AKG von großer Bedeutung. Auch hierzu ist während der Veranstaltung Gelegenheit.
Nachstehend noch einige Informationen zu den Referats-Themen:
Hierzu konnten wir Frau Ulrike Roch, Therapeutin im Hegau-Jugendwerk (Neurologisches Krankenhaus und Rehabilitationszentrum für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene) in Gailingen gewinnen. Frau Roch wird ihr Referat zur Schluckdiagnostik durch eine Power-Point-Präsentation anschaulich darstellen.
Ebenfalls wird sie das Hegau-Jugendwerk vorstellen, in dem auch z.B. eine Beratungsstelle für Unterstütze Kommunikation für Menschen mit Einschränkungen in der Kommunikation integriert ist. Frau Roch wird gerne zu Ihren Fragen Stellung nehmen, so dass sich durchaus eine Diskussion ergeben kann.
Hierzu sagt die Referentin, Frau Ilse Achilles:
„Ob sie wollen oder nicht: Geschwister behinderter Kinder müssen mehr lernen, leisten und wissen als Gleichaltrige, die kein „besonderes Kind” in der Familie haben.
Weil der Alltag oft so schwierig ist, können die Eltern manchmal gar nicht anders, als ihre gesunden Kinder früh zur Mithilfe heranzuziehen und von ihnen Rücksichtnahme und Verantwortung zu erwarten.
Das prägt die Geschwister auf zweierlei Art. Entweder sie werden durch die Herausforderung selbstbewusster, kompetenter und lebenspraktischer. Oder sie leiden unter der Familiensituation so sehr, dass sie sich zurückziehen, schwer Freundschaften schließen und sich ihr Leben lang benachteiligt fühlen.
Woran es liegt, ob die Entwicklung der Geschwister positiv oder negativ verläuft, welche Risiken und welche Ressourcen es in jeder Familie gibt, wie man die Risiken meidet und die Ressourcen nutzt - darüber spricht die Münchner Journalistin und Buchautorin Ilse Achilles, selbst Mutter zweier Töchter und eines behinderten Sohnes.
Informationen zu dieser Therapie wurden ebenfalls von einigen unserer Mitglieder gewünscht und so konnten wir die Familie Kamm aus dem Bergischen Land für unsere Tagung gewinnen.
Es handelt sich hier um einen Erfahrungsbericht einer Familie über eine erfolgsversprechende Therapieform für Kinder mit Spastiken.
Mama Monika, Papa Holger und Sohn Marco (7-jähriger Patient) werden diese Therapie auch anschaulich vorführen und ebenfalls zu Ihren Fragen Stellung nehmen.
Eine Diskussion wird sich ergeben.
Auf der Tagung sind alle Interessierte willkommen, auch Nichtmitglieder! Änderungen des Programms behalten wir uns vor.
Mit besten Grüßen von allen Vorstandsmitgliedern und aus der Geschäftsstelle
Marlis Meierling
Dortmund, 5. Mai 2010
Samstag, 19.6.2010
Ulrike Roch, Therapeutin im „Hegau-Jugendwerk“, Gailingen
Ilse Achilles, München
Sonntag, 20.6.2010
Familie Kamm, Bergisches Land
Den Vortrag von Ilse Achilles können Sie hier abrufen (PDF-Dokument; zum Speichern Rechtsklick und „Ziel speichern unter...” wählen):
Die beiden anderen Vorträge werden in Kürze an dieser Stelle zum Download bereitgestellt.
Dr. med. Andreas Sprinz, Neuropädiater
Gina Koehler, Praxis für integrative Krankengymnastik
Die Vorträge können Sie hier abrufen (PDF-Dokumente; zum Speichern Rechtsklick und „Ziel speichern unter...” wählen):
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Dr. Roland Uphoff und Gina Koehler |
Dr. med. Andreas Sprinz |
Mechthild Böll, wir für pänz e.V., Köln
Andre vom Orde, wir für pänz e.V., Köln
Die Vorträge können Sie hier (Powerpoint-Präsentation) abrufen.